9.8.08

Grabung Bielefeld – Sparrenburg – Tag 20


Heute morgen ging das Aufstehen etwas leichter, da ich wusste, dass ich ein Mittagsschläfchen würde halten können. Ich kroch also etwa um 6:45 Uhr aus den Federn in Richtung Bad, wusch mich und dann ab in die Küche. Heute setzte ich mir zur Abwechslung mal keinen Porridge auf, sondern füllte mir Milch und Honeywheats ab und schnippelte mir Obst und Gemüse in eine seperate Tupperwaredose. Dann noch schnell ne Goldkiwi gefuttert, während ich den Wetterbericht ansah (100% Regenwahrscheinlichkeit) und nichts wie los!

Zuvor goss ich mir aber noch einen Tee in einer Flasche auf, verbrannte mir allerdings am heißen Wasser die Zunge (ja, ich bin doof, ich weiß -_-).. Autsch!
Nun, die S-Bahn-Fahrt und der Aufstieg verlief ereignislos und wir fingen nach längerer Ausruhphase mit dem Arbeiten an. Schon nach 10 Minuten trieben uns allerdings immer heftiger werdende Schauer (wie vorrausgesagt!) wieder in den Bauwagen zurück, wo wir dann auch etwa 20 Minuten ausharrten!Danach gings nochmals – bewaffnet mit einer Spitzhacke – an die Arbeit: Wir mussten damit den festgetretenen Kies aufhacken! Durch das Gewitter letzte Nacht war eine schleimige schwarze Schlammschicht auf all unseren Schnitten (= offizielles Wort für unsere Claims XD), die an allem kleben blieb, was an sie dran kam *yuck*!
Marco und Kathrina bekamen heute die Aufgabe, das Profil von Schnitt 1 zu zeichnen!
Bis zur Frühstückspause hatten Miri und ich schon ein gutes Stück geschafft und auch schon einige Sachen gefunden! Wir aßen im Bauwagen, denn schon wieder nieselte es ein wenig. Zwischen den Schauern schaute aber immer auch die Sonne wieder hinter den Wolken hervor!

Nun, danach bat Maria mich darum, heute doch mal das Tagebuch zu schreiben!
Also las ich mir erst mal die vorigen Einträge durch, während Miri ganz alleine arbeitete ^^° und fing dann mit meinen Notizen an:
Wetter, Mitarbeiter, Besucher (Heute unter anderem Marias Chef Herr Berenger und Herr Zutz, der uns wieder Fahrkarten brachte), Vorgang und Funde:
In Schnitt 2 sind sie inzwischen auf einen Fußboden oder so gestoßen, ist jedenfalls gepflastert! Außerdem haben sie da heute eine halbe Murmel oder so gefunden! Könnte auch ein Spielstein sein, wer weiß? In Schnitt 4 (eigentlich gehört unserer da auch dazu, wir heißen: „hinterer Teil von Schnitt 4“) wurde heute ein Beilkopf oder so und n Haufen anderer interessanter Dinge gefunden! Und in unserem Schnitt stöberten wir heute einen Bronzefingerhut (sieht eigentlich modern aus...), einen Teil einer Messerklinge (wow!) und weitere Knochen des Tieres, das ich inzwischen als Hühnchen oder so einordne auf! Bis jetzt haben wir einige Rippen, Flügelknochen, Knorpel und heute neu das Becken!
Sind wir etwa in der Küche gelandet???

Nun, um 12:30 Uhr war endlich Feierabend und Wochenende und Miri und ich machten uns in die Stadt auf! Wir aßen bei einem Asia-Imbiss zu Mittag (Thai Curry mit Kokosmilch und Rindfleisch! Lecker!), dann sah ich in einigen Schuhgeschäften nach Turnschuhen (meine sind ja total schlammig...), fand aber keine, die mir passten (gab nur Größe 39 und 41... brauche aber 40!)


Nun gut... Ich wollte Miri nicht weiter quälen und so gingen wir nach Hause!Auf dem Weg lief ich gegen ein Stopschild., was bei Miri große Erheiterung hervorrief, aber ich hatte ja schon heute morgen festgestellt, dass ich heute nicht ganz zurechnungsfähig war...
Dort ruhte ich mich nach einer schnellen Dusche erst einmal aus (= Nickerchen und Buch fertig lesen!) und schließlich entschieden Miri und ich uns dafür, heute mal Griechischen Salat mit Bratkartoffeln und Tsatsiki zu machen!

Weil uns noch einige Zutaten fehlten, joggte ich zum Jiwi-Markt (ca. 800 Meter), kaufte schnell ein und los ging das Gekoche!
Zu viert aßen wir dann schließlich das recht gut gelungene Abendessen, unterhielten uns, spannte einfach aus und blödelten ein wenig rum!
Nun geht s aber langsam in Richtung Bett, denn ich will ja meinen Schlafrhythmus nicht völlig durcheinander bringen...

7.8.08

Grabung Bielefeld – Sparrenburg – Tag 19


Nach einer guten Nacht voll Schlaf – fast 9 Stunden! - ging es mir heute morgen schon viel besser! Ich wurschtelte mich aus dem Bett – meine Bettdecke lag mal wieder mal verkehrt rum und mit der Oberseite nach unten halb auf, halb unter mir – und schlurfte erstmal in die Küche. Dort setzte ich mir wie üblich einen Porridge auf, schnippselte Erdbeeren und Zwetschgen klein und aß eine Goldkiwi. Dann schmierte ich mir noch ein Käsebrot, rüstete mir eine Karotte und eine Nektarine und verfeinerte den Porridge mit den geschnittenen Früchten und einigen Cranberries.
Da ich immer noch leichte Kopfschmerzen hatte, nahm ich mir einen Tee mit. Dazu noch eine Flasche Traubenschorle und los gings!
Oben auf der Burg angekommen setzten wir uns alle erstmal zusammen und redeten ein wenig, dann machten wir 5, die gestern nicht vermessen hatten – Piroska war gestern krank gewesen, drum sie auch – an die Arbeit: Heutige Aufgabe:
Ein Rechteck mit Kantenlänge x und 10m aus einer gegebenen Strecke festlegen, dann in unsere gegebene Grundlinie – die von vorgestern – einmessen! Und danach noch den Burgbrunnen in eben diese Linie einmessen! Das ganze mit Hilfe eines Winkelspiegels, mit dem man einen Punkt im 90° Winkel zu einer durch zwei Fluchtstangen gegebenen Gerade setzen kann.

Bis zur Frühstückspause waren wir mit dieser Aufgabe fertig – die andere Gruppe hatte zu dritt bis nach der Mittagspause gebraucht – und setzten uns auf den Brunnen, den wir soeben eingemessen hatten.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, spielten Miri, Stephanie und ich eine Runde Mensch ärger dich nicht!, welche Stephanie gewann – aus der Runde, die wir gestern gespielt hatten, war ich als Siegerin hervorgegangen – dann war es schon wieder Zeit, uns an die Arbeit zu machen:

Wir holten uns vorsorglich schon mal einen Sonnenschirm zusammen mit unseren Geräten, denn es waren nur zwei für drei Claims da.
Miri und ich machten uns daran, den Bereich hinter unserem Fußboden/Gewölbe weiter zu bearbeiten. Dort brach die bis dahin beinahe durchgängige Steindecke ab und wich mehreren Schichten von losen Steinen, Erde und Ziegeln.
Für das Fest hatten die Bauarbeiter diesen Teil des Geländes mit Kies und einer Walze befestigt, was zu einer pickelharten Oberfläche führt – da müssen wir morgen vermutlich mit der Spitzhacke dran – aber heute schafften wir es noch, die Teile abzubrechen, indem wir sie unterhöhlten und dann draufdrückten.
Sobald die Sonne weiter rückte, spannten wir den Schirm auf. Damit hatten wir aber heute wegen des bevorstehenden Gewitters arg zu kämpfen: Durch die ständigen Windböen wurde der Schirm immer wieder fast umgeblasen – ein Mal flog er sogar einfach weg!

Kurz vor unserer Mittagspause sammelten sich immer mehr Leute auf der Wiese an: Heute und morgen würden wegen dem Datum: „08.08.08“ im Stundentakt Hochzeiten und Fotoshootings auf der Sparrenburg stattfinden! Die ganzen feingekleideten Herrschaften strollten nun also auf der Wiese herum und beobachteten uns aus sicherer Entfernung – schließlich waren wir alle ziemlich staubig und schlammig! Eine Gesellschaft ließ dann sogar Ballons mit Karten von der Turmspitze steigen! Darin riefen sie dazu auf, die Karte mit einem Vorschlag für eine Aufgabe für das Brautpaar zurückzusenden. Die Ballons, die am weitesten geflogen waren, deren Aufgaben würde das Paar dann machen müssen...
In der Mittagspause spielten Stephi, Miri und ich eine Runde Snakes&Ladders (gibt’s dafür n deutschen Namen???) und dann Miri und ich noch eine Partie Mühle – sie gewann ganz knapp – dann legten wir uns alle hin und machten ein Nickerchen. Inzwischen zogen schon Wolken am grau-blauen Himmel vorbei und der Wind wurde zunehmend stärker.

Wir wachten alle ca. um 13:30 (also eigentlich ne halbe Stunde zu spät...) erfrischt, zerknittert und grasig wieder auf und machten uns wieder an die Arbeit!
Maria setzte sich zwischen uns und den Bogen-Claim (4) und gab uns Ratschläge, erzählte uns Sachen, leerte Eimer aus und unterhielt sich einfach mit uns! Wir hatten die Schirm-Geschichte inzwischen aufgegeben, denn sonst hätte immer einer den Schirm festhalten müssen... und inzwischen kamen immer häufiger Wolken an der Sonne vorbei!
Gestern hatte ich einen Stein mit einer Versteinerung gefunden, zu der Maria meinte, es könnte eine Dino-Schwanzspitze sein! Diesen durfte ich mit Heim nehmen, da er für die Grabung irrelevant ist! Irgendwie sieht das ganze aber aus wie n versteinerter Dübel o.O

Außerdem landete heute der Pfeifenhals mit dem Ansatz des Pfeifenkopfes der Pfeife, von der wir schon mal ein Stück gefunden hatten, einige richtig dicke Nägel und Metallstücke, ein undefinierbares geschwungenes Objekt und einige Knochen in unserer „Schatzkiste“ (aka Fundkiste)!
Nach Feierabend fuhren wir heim – gerade noch rechtzeitig, denn schon 15 Minuten später fing es an, wie aus Kübeln zu gießen, es blitzte und donnerte und das Gewitter zog direkt über unseren Köpfen hinweg! Ich duschte ausgiebig, cremte mich ein – von dem kalkhaltigen Boden werden meine Beine ganz rissig und schuppig - und nun scheint sogar die Sonne wieder! Allerdings sind für heute Nacht und morgen früh weitere Gewitter angesagt, weswegen ich jetzt noch die Sonne genieße! Mal sehen, was es nachher zu essen gibt... Vielleicht koche ich ja Risotto – die Zutaten habe ich dafür jedenfalls gestern eingekauft! Nun, ich lese erstmal noch ne Runde – sonst komme ich ja nur in der Badewanne dazu... - und dann seh 'mer mal weiter!
-
Haben jetzt doch nur Salat gemacht, dazu Schweinsplätzli!
Hatte von einem Weizenfeld eine Ähre enkornt und habe die Körner jetzt in einen leeren Mousse Au Chocolat Becher eingepflanzt... mal sehen, was draus wird!
Wetter ist immer noch schön und windig, werde jetzt weiter lesen und dann in einer Weile mal weiter sehen...

6.8.08


Heute nur ein Kurzbericht, da ich mich nicht so gut fühle:
Frühstück wie üblich (Aber keine Milch/Sahne mehr da -> irgs!)
Morgens noch schnell für gestern das Vermessungsprotokoll fertiggemacht.

Dann mit Arbeiten angefangen:
Wetter: Morgens Regen, Nachmittags Sonne *schwitz*
Andere Gruppe hat vermessen, wir haben gegraben

Mittags Sonnenschirm aufgestellt, aber irgendwie motiavtionslos, Kopfweh, Rückenweh, etc...

Viele Sachen gefunden!


Andere haben ein mittelalterliches Ei samt Inhalt gefunden -> Maria hats ins Labor gebracht!

Feierabend, Heim gehn, Einkaufen gehen, Bad nehmen *hmmm Grapefruite-Granatapfel*, Abendessen kochen (Spaghetti Carbonara mit Salat) und nun früh ins Bett, um mich auszukurieren, denn ich hab immernoch Kopfweh und Schwächegefühl...

5.8.08

Grabung Bielefeld – Sparrenburg – Tag 17

Juhu! Kein Regen heute Nacht! Dafür aber auch ein fast leerer Kühlschrank -> keine Milch/Sahne mehr für Porridge da *seufz* Naja, macht nix... schmeckt so auch nicht all zu schrecklich...
Ein Brot mit Lachsschinken, viel Gemüse und was zu Trinken kommen auch noch in den Rucksack, dann geht’s los! Kathrian ist allerdings krank und bleibt zu hause, um sich auszukurieren.

Zuerst machen wir die Vermessung von gestern noch fertig, mit dem Ergebnis, dass wir uns vermutlich um etwa 5 cm vermessen haben. Auf 10 Metern Höhenunterschied nicht schlecht!

Dann nach der Frühstückspause machen wir uns wieder an die Arbeit: Heute arbeitet Nina einfach mal bei uns mit und wir legen zu dritt in der Zeit ca. 9:00 bis nach der Mittagspause ein großes Stück unseres Bodens und sogar ein Stück Türschwelle frei!
Dananch waren wir mit der zweiten Vermessungsübung dran!
Unsere heutige Aufgabe lautete:
Eine Strecke ausmessen, dann daran ein Rechteck aufziehen, abstecken und die Höhenpunkte der Ecken einmessen!
Wir vier, Miri, Nina, Stephanie und ich, knobelten den ganzen Mittag rum, probierten, maßen und kamen schließlich kurz vor Feierabend endlich zu einem Ende und einer Lösung – mit Marias Hilfe! So geknobelt hatte ich schon lange nicht mehr! Aber wir haben es geschafft! Yay!

Erschöpft stiegen wir vom Sparrenberg herunter, in die Bahn ein und fuhren los, ich 2 Stationen weiter als der Rest, denn ich wollte noch ein Paket auf der Post abholen, welches sich als Fresspaket vom Papi herrausstellte! *leckerschmeckerschmatzfreu*
Beladen trat ich den Heimweg an, kochte dort was für Miri und mich, nachdem wir alle mal wieder eine Abrechnung vorgenommen hatten. Dann gings noch ein wenig an den PC, chatten und so weiter und jetzt ists schon wieder Zeit, um ins Bett zu gehen!

4.8.08

Grabung Bielefeld – Sparrenburg – Tag 16


So schlecht wie diese Nacht hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen: Ständig regnete es, für uns hier unterm Dach besonders laut – und fast orkanartige Windböen fegten übers Land! Ich träumte wirr und wachte ziemlich oft auf. Dementsprechend verschlafen wachte ich dann auch durch das Piepsen meines Weckers auf, aber nach dem üblichen Morgenritual – Porridge heute mit Nektarine und Apfel, kein Brot aber Gemüse mit Philadelphiadip – brachen wir alle noch halb schlaftrunken auf.

Maria berichtete uns, dass sie übers Wochenende den Beschluss gefasst hatte, uns doch mal mehr zu tun zu geben, als nur das ständige Buddeln – schließlich soll das ganze ja eine Lehrgrabung und keine Schufterei sein! Außerdem ist ab heute eine Studentin – Nina – aus Bamberg mit dabei!

Die erste Gruppe fing schon gleich mal mit dem „was anderes“ an: Heute Nivellieren üben!, während wir anderen uns an die Arbeit machten. Da unser Claim unter Wasser stand, arbeiteten wir zusammen mit Marco an seinem und Piris Claim mit – allerdings ohne bedeutende Funde: Nur ein großer Haufen Lehm und viele Steine!

Die Frühstückspause verlief recht ereignislos, sieht man mal vom ständigen Wind und den okkasionellen leichten Schauern ab und auch die Zeit danach war recht langweilig. Wir arbeiteten nun in unserem Claim weiter, der inzwischen etwas trockener war – nicht mehr Land unter!
Im Laufe der nächsten 2 Stunden fanden wir einige interessante Sachen: Knochenstücke, Keramikscherben, Metallklumpen etc.
Nach dem auch ereignislosen Mittagsessen ging es weiter, doch nach etwa einer Stunde waren endlich wir mit Vermessen dran!

Zusammen mit Stephanie und Nina machten wir uns an die Arbeit! Unter einigem Gelächter erinnerten wir uns schließlich, wie das nochmal ging – da plus und da minus! Nicht so weit hoch! Komm mal weiter hoch! Halt das Ding doch mal still! - und schafften sogar eine sehr genaue Messung! Nur fürs zurück-Messen war nicht mehr genügend Zeit – das machen wir dann morgen!
Nun hatten wir Feierabend und brachen nach Hause auf, wo ich ein Vollbad nahm, Piri und Sophia kochten und Miri und ich dann schließlich abwuschen!
Hoffentlich regnet es heute Nacht nicht, sonst ist unsere ganze Arbeit von heute dahin...

3.8.08

Grabung Bielefeld – Sparrenburg – Tag 15

Freitag Abend fuhren wir also mit dem Zug los Richtung Hameln. Mit Leichtigkeit erwischten wir den Zug in Löhne, wo wir umsteigen mussten und nach etwa einer Stunde kamen wir am gewünschten Zielbahnhof an! Juchhee!
Erstmal ein großes Gruppenkuscheln, dann verfrachtete Sandra uns in ihr kleines (schnuckeliges ^^) Autochen und kutschierte uns zu sich nach Hause.
Dort durften wir zuallererst jeder eine große Portion Spaghetti Bolognese futtern! Das tat gut *mampf*

Dann setzten wir uns eine Weile zusammen und erzählten uns einfach, was wir so alles auszutauschen hatten!
Müde und KO gingen wir alle schlafen – Miri und ich im Gästezimmer in einem Doppelbett. Mitten in der Nacht kamen irgendwelche Betrunkenen vorbei, morgens weckte mich die Sonne, also insgesamt eine eher unruhige Nacht.
Bei Sandra gabs dann ein Frühstück: Brötchen und Tee – dann alberten wir ein wenig rum, denn bis zum Mittagessen wars nicht mehr lang – dann gabs Fischstäbchen mit Kartoffelsalat und als Dessert Brombeeren! *schmatz*

Gesättigt guckten wie eine Folge Highlander und brachen dann nach hameln in die Innenstadt auf.
Dort bummelten wir ein wenig herum – ich durchstöberte die Schuhgeschäften nach Sonderangeboten, denn meine schwarzen Turnschuhe kann ich vermutlich in zwei Wochen nicht mehr anziehen – fündig wurde ich allerdings nicht – und schließlich setzten wir uns in ein Eiscafe und aßen jeder einen leckeren Eisbecher. Von den Brombeeren vorher war ich allerdings noch so voll, dass ich nur 2 Kugeln Eis mit Sahne nahm, keinen ganzen Eisbecher.
Schließlich liefen wir noch ein wenig durch Hameln zurück zuum Auto und fuhren noch beim Kino vorbei: Wir hatten uns vorgenommen, an dem Abend Akte X II anzusehen und kauften dafür nun schon die Karten!

Daheim bei Sandra sah ich mir nochmals eine Folge Highlander an (yay Scottish boys *squee*) und wir warteten darauf, dass es Zeit wurde, aufzubrechen.
Bewaffnet mit Popkorn und Trinken sahen wir den Film an *gruselschauder*
Fazit: Zuviel Akte, zu wenig X!
Schließlich alberten wir danach wieder bei Sandra herum, und beschlossen, als Ausklang noch zwei alte Akte X – Folgen anzusehen, bis wir dann weit nach Mitternacht in unsere Betten krochen.
- Für mich als Nicht-Akte-X-Fan vielleicht ein wenig viel davon an einem Abend, aber ich muss sagen, wenn ich in Gruselstimmung bin, kann ich mit durchaus vorstellen, mir mal die ein oder andere Folge dieser Serie anzusehen! -

Sonntag Morgens gabs wieder ein großes Frühstück, dann spielten wir ein wenig Poker – bzw. ich versuchte, es den anderen beiden beizubringen – danke Wikipedia – dann gabs Mittagessen (Kartoffeln, Bohnen und Putenbraten).
Danach guckten wir „Wächter der Nacht“ (oi... jetzt, nachdem ich das Buch gelesen hab, hab ichs um Welten besser verstanden als damals im Kinö!), gingen nochmals eine Runde durch Afferde spazieren und mussten schließlich abends dann schon wieder aufbrechen.
Alles in allem war es ein sehr lustiges und schönes Wochenende! Vielleicht machen wir das diese Woche nochmal???

Mit mehr Glück als Verstand schafften wir unseren Anschlusszug in Löhne nach mehrmaligem Stop auf den Gleisen und sogar einmaligem Umsteigen in einen Ersatzzug, verköstigten uns im Bielefeld am Bahnhof noch schnell (Happy Meal! Da gibt’s neuerdings sogar die Option „mit Gartensalat“! Mit Nintendög-Plüschtier! *wuffwaffjiepjiieep*) und eilten schließlich nach Hause, wo wir uns auch bald schon wieder zur Ruhe legte








1.8.08

Grabung Bielefeld – Sparrenburg – Tag 13


Piep piep piep piep – so riss mich mein Wecker heute morgen unsanft aus dem Schlaf. Schlaftrunken wankte ich in die Küche und setzte mir einen Porridge auf.
Da wir Freitags immer nur bis Mittag – also 12:30 Uhr machen, musste ich mir heute keine Brote schmieren und so ging das ganze heute Morgen etwas gemütlicher.
Ich aß eine Kiwi, schnitt mir einen Apfel und eine Nektarine in den porridge, füllte ihn in den Eimer uns los gings. Ich checkte allerdings noch schnell die Wetterkarte und sah: Eine dicke Regenfront kam direkt auf uns zu! Also noch schnell ein T-shirt und die Regenjacke in den Rucksack gestopft, dann gings los.
Oben angekommen, ruhten wir uns etwas los, dann gings bei unserem neuen Claim los!
Hallo Claim 5!
Dort ist es unsere Aufgabe, bis zur Mauer runterzugraben, denn die liegt dort nur etwa 5 cm unter der Erde!
Gegen 9:30 Uhr fing es plötzlich an, wie aus Kübeln zu gießen und einige Blitze zuckten auch über den Himmel. Fluchtartig verzogen wir uns darum in den Bauwagen und harrten dort drin aus, bis das Unwetter vorübergezogen war. Ich mapfte meinen Porridge und spielte mit Miri Fische Verschenken aka Schiffe versenken!

Als der Regen nachließ, traten wir wieder vor den Wagen: Die halbe Baustelle hatte sich in schlammige Seen verwandelt, darunter auch unser Claim! Nur ein kleiner Berg schaute hervor!
Wir schnappten uns nass und unlustig unsere nassen, schlammigen Handschuhe und begannen damit, diesen Berg abzutragen. Nach einiger Zeit kam auch die Sonne wieder hervor, doch nicht früh genug, als dass wir die 30%ige Sonnenfinsternis beobachten hätten können, die heute gegen 10:45 Uhr stattfand.

Nun, das Wasser trocknete und wir arbeiteten uns immer weiter vor. Wir fanden viele Knochenfragmente und einige Scherben, darunter gestreifte und grün glasierte!
Noch feucht säuberten wir um 12:15 unsere Geräte so gut es ging, dann machten Miri und ich uns auf in die Stadt, um etwas zu essen.
Am Bahnhof fanden wir einen Subway und verköstigten uns dort mit je einem Schicken Terriaki Wrap und einem Cookie! *mjam*
Dann nichts wie ab nach Hause und in die warme Wanne!
Ich gönnte mir ein Muskel-Bad und nun packe ich meine Sachen für den Ausflug nach Hameln!
Miri und ich besuchen da ja eine Freundin! Drum werde ich auch erst Sonntag wieder einen Eintrag verfassen, vielleicht sogar erst Montag!
Bis dann!