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Nach einer guten Nacht voll Schlaf – fast 9 Stunden! - ging es mir heute morgen schon viel besser! Ich wurschtelte mich aus dem Bett – meine Bettdecke lag mal wieder mal verkehrt rum und mit der Oberseite nach unten halb auf, halb unter mir – und schlurfte erstmal in die Küche. Dort setzte ich mir wie üblich einen Porridge auf, schnippselte Erdbeeren und Zwetschgen klein und aß eine Goldkiwi. Dann schmierte ich mir noch ein Käsebrot, rüstete mir eine Karotte und eine Nektarine und verfeinerte den Porridge mit den geschnittenen Früchten und einigen Cranberries.
Da ich immer noch leichte Kopfschmerzen hatte, nahm ich mir einen Tee mit. Dazu noch eine Flasche Traubenschorle und los gings!
Oben auf der Burg angekommen setzten wir uns alle erstmal zusammen und redeten ein wenig, dann machten wir 5, die gestern nicht vermessen hatten – Piroska war gestern krank gewesen, drum sie auch – an die Arbeit: Heutige Aufgabe:
Ein Rechteck mit Kantenlänge x und 10m aus einer gegebenen Strecke festlegen, dann in unsere gegebene Grundlinie – die von vorgestern – einmessen! Und danach noch den Burgbrunnen in eben diese Linie einmessen! Das ganze mit Hilfe eines Winkelspiegels, mit dem man einen Punkt im 90° Winkel zu einer durch zwei Fluchtstangen gegebenen Gerade setzen kann.

Bis zur Frühstückspause waren wir mit dieser Aufgabe fertig – die andere Gruppe hatte zu dritt bis nach der Mittagspause gebraucht – und setzten uns auf den Brunnen, den wir soeben eingemessen hatten.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, spielten Miri, Stephanie und ich eine Runde Mensch ärger dich nicht!, welche Stephanie gewann – aus der Runde, die wir gestern gespielt hatten, war ich als Siegerin hervorgegangen – dann war es schon wieder Zeit, uns an die Arbeit zu machen:

Wir holten uns vorsorglich schon mal einen Sonnenschirm zusammen mit unseren Geräten, denn es waren nur zwei für drei Claims da.
Miri und ich machten uns daran, den Bereich hinter unserem Fußboden/Gewölbe weiter zu bearbeiten. Dort brach die bis dahin beinahe durchgängige Steindecke ab und wich mehreren Schichten von losen Steinen, Erde und Ziegeln.
Für das Fest hatten die Bauarbeiter diesen Teil des Geländes mit Kies und einer Walze befestigt, was zu einer pickelharten Oberfläche führt – da müssen wir morgen vermutlich mit der Spitzhacke dran – aber heute schafften wir es noch, die Teile abzubrechen, indem wir sie unterhöhlten und dann draufdrückten.
Sobald die Sonne weiter rückte, spannten wir den Schirm auf. Damit hatten wir aber heute wegen des bevorstehenden Gewitters arg zu kämpfen: Durch die ständigen Windböen wurde der Schirm immer wieder fast umgeblasen – ein Mal flog er sogar einfach weg!

Kurz vor unserer Mittagspause sammelten sich immer mehr Leute auf der Wiese an: Heute und morgen würden wegen dem Datum: „08.08.08“ im Stundentakt Hochzeiten und Fotoshootings auf der Sparrenburg stattfinden! Die ganzen feingekleideten Herrschaften strollten nun also auf der Wiese herum und beobachteten uns aus sicherer Entfernung – schließlich waren wir alle ziemlich staubig und schlammig! Eine Gesellschaft ließ dann sogar Ballons mit Karten von der Turmspitze steigen! Darin riefen sie dazu auf, die Karte mit einem Vorschlag für eine Aufgabe für das Brautpaar zurückzusenden. Die Ballons, die am weitesten geflogen waren, deren Aufgaben würde das Paar dann machen müssen...
In der Mittagspause spielten Stephi, Miri und ich eine Runde Snakes&Ladders (gibt’s dafür n deutschen Namen???) und dann Miri und ich noch eine Partie Mühle – sie gewann ganz knapp – dann legten wir uns alle hin und machten ein Nickerchen. Inzwischen zogen schon Wolken am grau-blauen Himmel vorbei und der Wind wurde zunehmend stärker.

Wir wachten alle ca. um 13:30 (also eigentlich ne halbe Stunde zu spät...) erfrischt, zerknittert und grasig wieder auf und machten uns wieder an die Arbeit!
Maria setzte sich zwischen uns und den Bogen-Claim (4) und gab uns Ratschläge, erzählte uns Sachen, leerte Eimer aus und unterhielt sich einfach mit uns! Wir hatten die Schirm-Geschichte inzwischen aufgegeben, denn sonst hätte immer einer den Schirm festhalten müssen... und inzwischen kamen immer häufiger Wolken an der Sonne vorbei!
Gestern hatte ich einen Stein mit einer Versteinerung gefunden, zu der Maria meinte, es könnte eine Dino-Schwanzspitze sein! Diesen durfte ich mit Heim nehmen, da er für die Grabung irrelevant ist! Irgendwie sieht das ganze aber aus wie n versteinerter Dübel o.O

Außerdem landete heute der Pfeifenhals mit dem Ansatz des Pfeifenkopfes der Pfeife, von der wir schon mal ein Stück gefunden hatten, einige richtig dicke Nägel und Metallstücke, ein undefinierbares geschwungenes Objekt und einige Knochen in unserer „Schatzkiste“ (aka Fundkiste)!
Nach Feierabend fuhren wir heim – gerade noch rechtzeitig, denn schon 15 Minuten später fing es an, wie aus Kübeln zu gießen, es blitzte und donnerte und das Gewitter zog direkt über unseren Köpfen hinweg! Ich duschte ausgiebig, cremte mich ein – von dem kalkhaltigen Boden werden meine Beine ganz rissig und schuppig - und nun scheint sogar die Sonne wieder! Allerdings sind für heute Nacht und morgen früh weitere Gewitter angesagt, weswegen ich jetzt noch die Sonne genieße! Mal sehen, was es nachher zu essen gibt... Vielleicht koche ich ja Risotto – die Zutaten habe ich dafür jedenfalls gestern eingekauft! Nun, ich lese erstmal noch ne Runde – sonst komme ich ja nur in der Badewanne dazu... - und dann seh 'mer mal weiter!
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Haben jetzt doch nur Salat gemacht, dazu Schweinsplätzli!
Hatte von einem Weizenfeld eine Ähre enkornt und habe die Körner jetzt in einen leeren Mousse Au Chocolat Becher eingepflanzt... mal sehen, was draus wird!
Wetter ist immer noch schön und windig, werde jetzt weiter lesen und dann in einer Weile mal weiter sehen...

Heute nur ein Kurzbericht, da ich mich nicht so gut fühle:
Frühstück wie üblich (Aber keine Milch/Sahne mehr da -> irgs!)
Morgens noch schnell für gestern das Vermessungsprotokoll fertiggemacht.

Dann mit Arbeiten angefangen:
Wetter: Morgens Regen, Nachmittags Sonne *schwitz*
Andere Gruppe hat vermessen, wir haben gegraben

Mittags Sonnenschirm aufgestellt, aber irgendwie motiavtionslos, Kopfweh, Rückenweh, etc...

Viele Sachen gefunden!


Andere haben ein mittelalterliches Ei samt Inhalt gefunden -> Maria hats ins Labor gebracht!

Feierabend, Heim gehn, Einkaufen gehen, Bad nehmen *hmmm Grapefruite-Granatapfel*, Abendessen kochen (Spaghetti Carbonara mit Salat) und nun früh ins Bett, um mich auszukurieren, denn ich hab immernoch Kopfweh und Schwächegefühl...
Juhu! Kein Regen heute Nacht! Dafür aber auch ein fast leerer Kühlschrank -> keine Milch/Sahne mehr für Porridge da *seufz* Naja, macht nix... schmeckt so auch nicht all zu schrecklich...
Ein Brot mit Lachsschinken, viel Gemüse und was zu Trinken kommen auch noch in den Rucksack, dann geht’s los! Kathrian ist allerdings krank und bleibt zu hause, um sich auszukurieren.

Zuerst machen wir die Vermessung von gestern noch fertig, mit dem Ergebnis, dass wir uns vermutlich um etwa 5 cm vermessen haben. Auf 10 Metern Höhenunterschied nicht schlecht!

Dann nach der Frühstückspause machen wir uns wieder an die Arbeit: Heute arbeitet Nina einfach mal bei uns mit und wir legen zu dritt in der Zeit ca. 9:00 bis nach der Mittagspause ein großes Stück unseres Bodens und sogar ein Stück Türschwelle frei!
Dananch waren wir mit der zweiten Vermessungsübung dran!
Unsere heutige Aufgabe lautete:
Eine Strecke ausmessen, dann daran ein Rechteck aufziehen, abstecken und die Höhenpunkte der Ecken einmessen!
Wir vier, Miri, Nina, Stephanie und ich, knobelten den ganzen Mittag rum, probierten, maßen und kamen schließlich kurz vor Feierabend endlich zu einem Ende und einer Lösung – mit Marias Hilfe! So geknobelt hatte ich schon lange nicht mehr! Aber wir haben es geschafft! Yay!

Erschöpft stiegen wir vom Sparrenberg herunter, in die Bahn ein und fuhren los, ich 2 Stationen weiter als der Rest, denn ich wollte noch ein Paket auf der Post abholen, welches sich als Fresspaket vom Papi herrausstellte! *leckerschmeckerschmatzfreu*
Beladen trat ich den Heimweg an, kochte dort was für Miri und mich, nachdem wir alle mal wieder eine Abrechnung vorgenommen hatten. Dann gings noch ein wenig an den PC, chatten und so weiter und jetzt ists schon wieder Zeit, um ins Bett zu gehen!

So schlecht wie diese Nacht hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen: Ständig regnete es, für uns hier unterm Dach besonders laut – und fast orkanartige Windböen fegten übers Land! Ich träumte wirr und wachte ziemlich oft auf. Dementsprechend verschlafen wachte ich dann auch durch das Piepsen meines Weckers auf, aber nach dem üblichen Morgenritual – Porridge heute mit Nektarine und Apfel, kein Brot aber Gemüse mit Philadelphiadip – brachen wir alle noch halb schlaftrunken auf.

Maria berichtete uns, dass sie übers Wochenende den Beschluss gefasst hatte, uns doch mal mehr zu tun zu geben, als nur das ständige Buddeln – schließlich soll das ganze ja eine Lehrgrabung und keine Schufterei sein! Außerdem ist ab heute eine Studentin – Nina – aus Bamberg mit dabei!

Die erste Gruppe fing schon gleich mal mit dem „was anderes“ an: Heute Nivellieren üben!, während wir anderen uns an die Arbeit machten. Da unser Claim unter Wasser stand, arbeiteten wir zusammen mit Marco an seinem und Piris Claim mit – allerdings ohne bedeutende Funde: Nur ein großer Haufen Lehm und viele Steine!

Die Frühstückspause verlief recht ereignislos, sieht man mal vom ständigen Wind und den okkasionellen leichten Schauern ab und auch die Zeit danach war recht langweilig. Wir arbeiteten nun in unserem Claim weiter, der inzwischen etwas trockener war – nicht mehr Land unter!
Im Laufe der nächsten 2 Stunden fanden wir einige interessante Sachen: Knochenstücke, Keramikscherben, Metallklumpen etc.
Nach dem auch ereignislosen Mittagsessen ging es weiter, doch nach etwa einer Stunde waren endlich wir mit Vermessen dran!

Zusammen mit Stephanie und Nina machten wir uns an die Arbeit! Unter einigem Gelächter erinnerten wir uns schließlich, wie das nochmal ging – da plus und da minus! Nicht so weit hoch! Komm mal weiter hoch! Halt das Ding doch mal still! - und schafften sogar eine sehr genaue Messung! Nur fürs zurück-Messen war nicht mehr genügend Zeit – das machen wir dann morgen!
Nun hatten wir Feierabend und brachen nach Hause auf, wo ich ein Vollbad nahm, Piri und Sophia kochten und Miri und ich dann schließlich abwuschen!
Hoffentlich regnet es heute Nacht nicht, sonst ist unsere ganze Arbeit von heute dahin...
Freitag Abend fuhren wir also mit dem Zug los Richtung Hameln. Mit Leichtigkeit erwischten wir den Zug in Löhne, wo wir umsteigen mussten und nach etwa einer Stunde kamen wir am gewünschten Zielbahnhof an! Juchhee!
Erstmal ein großes Gruppenkuscheln, dann verfrachtete Sandra uns in ihr kleines (schnuckeliges ^^) Autochen und kutschierte uns zu sich nach Hause.
Dort durften wir zuallererst jeder eine große Portion Spaghetti Bolognese futtern! Das tat gut *mampf*

Dann setzten wir uns eine Weile zusammen und erzählten uns einfach, was wir so alles auszutauschen hatten!
Müde und KO gingen wir alle schlafen – Miri und ich im Gästezimmer in einem Doppelbett. Mitten in der Nacht kamen irgendwelche Betrunkenen vorbei, morgens weckte mich die Sonne, also insgesamt eine eher unruhige Nacht.
Bei Sandra gabs dann ein Frühstück: Brötchen und Tee – dann alberten wir ein wenig rum, denn bis zum Mittagessen wars nicht mehr lang – dann gabs Fischstäbchen mit Kartoffelsalat und als Dessert Brombeeren! *schmatz*

Gesättigt guckten wie eine Folge Highlander und brachen dann nach hameln in die Innenstadt auf.
Dort bummelten wir ein wenig herum – ich durchstöberte die Schuhgeschäften nach Sonderangeboten, denn meine schwarzen Turnschuhe kann ich vermutlich in zwei Wochen nicht mehr anziehen – fündig wurde ich allerdings nicht – und schließlich setzten wir uns in ein Eiscafe und aßen jeder einen leckeren Eisbecher. Von den Brombeeren vorher war ich allerdings noch so voll, dass ich nur 2 Kugeln Eis mit Sahne nahm, keinen ganzen Eisbecher.
Schließlich liefen wir noch ein wenig durch Hameln zurück zuum Auto und fuhren noch beim Kino vorbei: Wir hatten uns vorgenommen, an dem Abend Akte X II anzusehen und kauften dafür nun schon die Karten!

Daheim bei Sandra sah ich mir nochmals eine Folge Highlander an (yay Scottish boys *squee*) und wir warteten darauf, dass es Zeit wurde, aufzubrechen.
Bewaffnet mit Popkorn und Trinken sahen wir den Film an *gruselschauder*
Fazit: Zuviel Akte, zu wenig X!
Schließlich alberten wir danach wieder bei Sandra herum, und beschlossen, als Ausklang noch zwei alte Akte X – Folgen anzusehen, bis wir dann weit nach Mitternacht in unsere Betten krochen.
- Für mich als Nicht-Akte-X-Fan vielleicht ein wenig viel davon an einem Abend, aber ich muss sagen, wenn ich in Gruselstimmung bin, kann ich mit durchaus vorstellen, mir mal die ein oder andere Folge dieser Serie anzusehen! -

Sonntag Morgens gabs wieder ein großes Frühstück, dann spielten wir ein wenig Poker – bzw. ich versuchte, es den anderen beiden beizubringen – danke Wikipedia – dann gabs Mittagessen (Kartoffeln, Bohnen und Putenbraten).
Danach guckten wir „Wächter der Nacht“ (oi... jetzt, nachdem ich das Buch gelesen hab, hab ichs um Welten besser verstanden als damals im Kinö!), gingen nochmals eine Runde durch Afferde spazieren und mussten schließlich abends dann schon wieder aufbrechen.
Alles in allem war es ein sehr lustiges und schönes Wochenende! Vielleicht machen wir das diese Woche nochmal???

Mit mehr Glück als Verstand schafften wir unseren Anschlusszug in Löhne nach mehrmaligem Stop auf den Gleisen und sogar einmaligem Umsteigen in einen Ersatzzug, verköstigten uns im Bielefeld am Bahnhof noch schnell (Happy Meal! Da gibt’s neuerdings sogar die Option „mit Gartensalat“! Mit Nintendög-Plüschtier! *wuffwaffjiepjiieep*) und eilten schließlich nach Hause, wo wir uns auch bald schon wieder zur Ruhe legte









Piep piep piep piep – so riss mich mein Wecker heute morgen unsanft aus dem Schlaf. Schlaftrunken wankte ich in die Küche und setzte mir einen Porridge auf.
Da wir Freitags immer nur bis Mittag – also 12:30 Uhr machen, musste ich mir heute keine Brote schmieren und so ging das ganze heute Morgen etwas gemütlicher.
Ich aß eine Kiwi, schnitt mir einen Apfel und eine Nektarine in den porridge, füllte ihn in den Eimer uns los gings. Ich checkte allerdings noch schnell die Wetterkarte und sah: Eine dicke Regenfront kam direkt auf uns zu! Also noch schnell ein T-shirt und die Regenjacke in den Rucksack gestopft, dann gings los.
Oben angekommen, ruhten wir uns etwas los, dann gings bei unserem neuen Claim los!
Hallo Claim 5!
Dort ist es unsere Aufgabe, bis zur Mauer runterzugraben, denn die liegt dort nur etwa 5 cm unter der Erde!
Gegen 9:30 Uhr fing es plötzlich an, wie aus Kübeln zu gießen und einige Blitze zuckten auch über den Himmel. Fluchtartig verzogen wir uns darum in den Bauwagen und harrten dort drin aus, bis das Unwetter vorübergezogen war. Ich mapfte meinen Porridge und spielte mit Miri Fische Verschenken aka Schiffe versenken!

Als der Regen nachließ, traten wir wieder vor den Wagen: Die halbe Baustelle hatte sich in schlammige Seen verwandelt, darunter auch unser Claim! Nur ein kleiner Berg schaute hervor!
Wir schnappten uns nass und unlustig unsere nassen, schlammigen Handschuhe und begannen damit, diesen Berg abzutragen. Nach einiger Zeit kam auch die Sonne wieder hervor, doch nicht früh genug, als dass wir die 30%ige Sonnenfinsternis beobachten hätten können, die heute gegen 10:45 Uhr stattfand.

Nun, das Wasser trocknete und wir arbeiteten uns immer weiter vor. Wir fanden viele Knochenfragmente und einige Scherben, darunter gestreifte und grün glasierte!
Noch feucht säuberten wir um 12:15 unsere Geräte so gut es ging, dann machten Miri und ich uns auf in die Stadt, um etwas zu essen.

Am Bahnhof fanden wir einen Subway und verköstigten uns dort mit je einem Schicken Terriaki Wrap und einem Cookie! *mjam*
Dann nichts wie ab nach Hause und in die warme Wanne!
Ich gönnte mir ein Muskel-Bad und nun packe ich meine Sachen für den Ausflug nach Hameln!
Miri und ich besuchen da ja eine Freundin! Drum werde ich auch erst Sonntag wieder einen Eintrag verfassen, vielleicht sogar erst Montag!
Bis dann!

Schon wieder weckte mich Miri heute morgen mit der Schranktüre, kurz bevor mein Wecker klingelte. Irgendwie muss ich entweder mal ihre, oder meine Uhr verstellen...
Wir bereiteten und wie üblich vor, fuhren Bahn und keuchten den Berg hoch. Oben angekommen sahen wir erstmal dem großen Bagger ein wenig zu – faszinierend diese Dinger *lach*

Dann machten wir uns an unseren Claims zu schaffen: Miri und ich gruben noch den letzten Rest der Ziegelecke weg. Dabei fanden wir einen weiteren Nagel, ein Stück von etwas, was sich inzwischen als Pfeife herausgestellt hatte. Dazu gehörte übrigens auch die „Perle“, die wir an Tag 4 gefunden hatten und einige graue „Keramikstückchen“! Wow!
Dann machten wir uns noch ein wenig an der rechten Seite unseres Claims zu schaffen – wir wollten dort anfangen, eine Schicht tiefer zu gehen!
Ich kratzte ein wenig an der Mauer herum, froh, heute lange Hosen angezogen zu haben, sonst hätte ich mir nämlich die Knie aufgescheuert!
Das kleine Radio, das wir gestern gekauft hatten, hat zwar keinen guten Empfang – zumindest nicht, wenn man es laut stellt – aber für unsere Ansprüche reicht es schon! Nur die Kanalauswahl hier ist etwas gewöhnungsbedürftig... So verstellen wir halt ständig die Sender, um was geeignetes zu finden!

Dann war es endlich Zeit für die Frühstückspause. Inzwischen war es schon gut über 25 Grad warm und mir rann der Schweiß in Bächen den Rücken herunter!
Alle außer Miri und ich setzten sich wieder auf die Außenmauer der Burg, an deren einer Seite es gut 20 Meter herunter geht – drum ich nicht, Miri hat es gar nicht erst versucht...
Ich kletterte dann auf ein anderes, etwas kleineres Mauerstück, dass in der Mitte des Hofes steht und verspeiste meinen Porridge, während Miri unten dran im Schatten aß.

Dann machten wir in den glühenden Sonne weiter an unserem Abschnitt und hofften darauf, dass endlich der Schatten zu uns kam! Aber noch bevor es soweit war, kam Maria vorbei und meinte dass wir doch jetzt schon Mittagspause machen sollten – es war inzwischen schon über 30°C heiß!

Wir setzten und in die Wiese vorm Turm – direkt neben einen Gruppe französischer Austauschschüler! Einer von ihnen fragte mich – wohl wegen einer Wette - „Kann ich bitte deinen Hund haben?“ *kicher* Nun, er meinte meinen Hut, den ich ihm dann auch einige Augenblicke lang lieh – gerade so lange, wie er brauchte, um ein Photo von sich zu schießen!
Wir kämpften während des Essens zwar mit den Angriffen einiger Wespen, doch eigentlich verlief das ganze recht friedlich – ich fing eine in meinem klebrigen Porridge-Eimer ein, Miri köderte die anderen mit einer Bananenschale!
Nach der etwas verlängerten Mittagspause, während der ich mir eine Kuschelvampirfledermaus am Burgkiosk gekauft hatte – ein flauschiges Andenken – kam Maria mit einer Schreckensnachrit zu uns:
Sie hatte sich während wir gegessen hatten mit dem Zahnarzt (Dr. Best ;-) ) unterhelten und sie beide hatten beschlossen, dass unser Abschnitt und noch einer unwichtig seien! Wir müssten in einen anderen umziehen und dort graben! O.o
Adieu, Claim 1!

Für heute sollten wir aber schon Schluss machen – Hitzefrei!

Wir räumten also unser Zeugs zusammen und sahen dann gespannt zu, wie der Torbogen unter Piris und Marcos Claim von unten aufgebaggert und schließlich durchstoßen wurde!
Das war mal interessant!
Naja, dann machten wir halt schon um 14:00 Uhr Feierabend. Piri und Sophia gingen gleich nach Hause, während wir anderen drei noch in die Stadt gingen, um uns Körperpflegezeugs zuzulegen – von diesem Kalksteinboden wird meine Haut ganz trocken und schuppig *irgs*
Danach gingen wir heim, in die Dusche und ein wenig ausspannen. Dann gingen Miri und ich – bewaffnet mit einer Einkaufsliste und einem „geliehenen“ Einkaufswagen einkaufen!
Voll bepackt – bzw. der Wagen war voll – kamen wir wieder heim, packten aus und fingen an, uns eine Selbstmachpizza zu belegen! *yummi*
Als sie fertig war, kam sie in den Ofen, dann auf den Tisch *lecker*
Nun – satt und KO – genießen wir noch ein wenig die kühle Abendbrise und werden uns bald in unsere Betten begeben!